Face to Face, 1978-1985 (2021)

- 150 Fotos: 94 s / w, 56 Farben

- Größe des Fotos: 14.8 x 21 cm

- Installation:

1) auf dem Tisch, Größe: 90 cm x ca. 18 m

2) an der Wand, Länge: Ca. 18 m


Anfang 2018 wurde S. Furuya eingeladen, eine Einzelausstellung zu realisieren. Er entschied sich für ein Ausstellungsthema unter Berücksichtigung vom Ort und Raum des Museums.

»Es muss das allerletzte "Mémoires" sein …«

Ohne zu zögern begann Furuya alle möglichen Materialien, die Christine hinterlassen hatte, durchzusuchen und das Detail der Gefundenen zu sortieren und checken. Super 8 Filme, Tonband Kassetten und Pocketkamera-Filme sind Teile der Ausbeute. Nach mehrmonatiger intensiver Beschäftigung mit den Materialien hat Furuya einige Arbeiten, die für die Ausstellung gut passen könnten, angefertigt. Zuerst musste er Foto-Printen aus neu gefundenen Filmen, die Christine selbst fotografiert hatte, anfertigen. Das Ergebnis war weit über den Erwartungen. Zum ersten Mal überhaupt sah er viele Fotos, die Christine selbst gemacht hatte.

Während der Recherche der angefertigten Fotos von Christine hat Seiichi gemerkt, dass Christine oft Portrait von ihm fotografiert hat. Und dieser Akt „Fotografieren und fotografiert zu werden“ wurde mit unterschiedlicher Intensität bis einen Tag vor ihrem Tod in Ostberlin 1985 fortgesetzt. Die Arbeit „Angesicht zu Angesicht“ besteht aus Portraitbilder von Christine und Seiichi, also 150 paar Fotos, die gleichzeitig miteinander von 1978 bis 1985 gemacht wurden



PDFs zur Arbeit

Face to Face

Komplette Kombination
PDF zur Arbeit lesen

Bilder dieser Arbeit